Musikfest im Lamawanderland

Gut 50% der Zeit die wir uns nahmen um die Farm in ein Festivalgelände zu verwandeln, verbrachten wir in unserem Wohnhaus. Wo wir uns vor dem Regenwetter verkrochen und ausmalten was wir gerade tun würden wenn es nicht regnen würde und was wir noch alles zu tun haben, wenn sich die dunklen Wolken wieder verziehen. Die anderen 50% verbrachten wir aber doch sehr produktiv damit, uns auf das Fest vorzubereiten, stündlich den Wetterbericht zu lesen und uns schönes Wetter herbei zu sehnen. Auch wenn uns das Rumgezapple die Aufbauarbeiten nicht wirklich erleichtert hat, glaube ich trotzdem, dass uns das Festhalten des guten Wetters schlussendlich geholfen hat, den Regen am Tag des Festivals so gut es ging von uns fernzuhalten. Ganz zu schweigen vom Sonnentanz und magischen verscheuchen der Wolkentürme. 

 Aber jetzt weg vom Wettergejammere und hin zu den wirklich schönen Dingen des Abends. Oder des Vorvorabends, wo unser Glück eigentlich schon begann. Denn da kamen wir durch eine Freundin zur SMS-Bekanntschaft mit dem Gitarren Duo Leonardo, die kurzerhand beschlossen, sich in die Ungewissheit zu stürzen und bei uns auftreten. Hatten wir ein Glück, dass diese 2 begabten Musiker so abenteuerlustig und spontan sind, sonst würden wir vielleicht heute noch nach einem Ersatz für Vorvorgestern suchen. Das regnerische Wetter wagte es tatsächlich, auch am Tag des Geschehens uns einen Strich durch den Kontrabass zu machen. Durch die sehr hohe Luftfeuchtigkeit des immer wiederkehrenden Regens, schien es schlichtwegs unmöglich, die Holzinstrumente der Mostbratlmusi auf unsere Gatschwiesn zu stellen. Somit musste auch hier eine ordentliche Vertretung aufgetrieben werden. Diesmal nicht 2 Tage vor der Veranstaltung, sondern 2 Stunden vor Beginn des Spektakels. Da erklärte sich Jakob Wedel bereit, sein Loop Pedal zu packen und bei schlechtem Wetter das Haus zu verlassen, um bei uns aufzuspielen. Bei so einem Zeitdruck bleibt schlichtweg keine Zeit mehr für Lampenfieber, welches dieser junge Mann ohnehin nie mit auf die Bühne zu bringen scheint. Das Lineup war nun wieder vollständig und auch die Regenwolken hatten sich wieder verabschiedet. Mit deren Abzug kam die Sonne und zu unserer Überraschung auch die Mostbratlmusi strahlend zu uns auf die Farm. Ob nun die Mostbradlmusi die Sonne gebracht hat oder die Sonne die Mostbradlmusi, sei dahingestellt. Was aber garantiert werden kann, ist die wunderbare Stimmung die aufkam, als die fünf Musiker begannen sich ihrer Leidenschaft hinzugeben und immer wieder für Ohrenschmaus vom Feinsten sorgten. Für Ohrenschmaus sorgte auch KessKess, die mit ihren vielsagenden Liedtexten nicht nur unsere Ohren erfreuten, sondern auch die Synapsen zur Musik tanzen ließen.Als es rundherum dunkel wurde und nur noch ein paar Lichter und die wunderbaren Tonkugeln der Künstlerin Ulli Zerzer für Beleuchtung sorgten, kamen Jesters auf die Bühne, um mit ihren funkigen beats für stampfende Füße und gatschige Beschuhung der Fans zu sorgen.  Neben der Bühne, sozusagen auf der Kinderspielwiese, konnten auch die kleineren Besucher auf Ihre Kosten kommen. Dort konnten sie mit Bianca Armbänder knüpfen oder mit dem Künstler Günther Gallhuber verschiedene Skulpturen aus Tonbausteinen zaubern.  

Verzaubert waren wir von der Stimmung die durch all die netten Besucher, fantastischen Künstler, all das gute Essen und vor allem all die Helferlein an diesem wunderbaren Tag bei uns auf der Lamafarm aufgekommen ist.  

Danke fürs mit uns feiern! Danke für Eure Unterstützung und Mitarbeit! 

28. August 21

Live im Lamawanderland

Vor 2 Jahren hatten wir das erste Musik Festival auf unserer Farm. Es war ein herrlicher Tag mit Sonnenschein, blauem Himmel und bunten Heißluftballons in der Luft. Bei Dämmerung zeigte sich ein klarer Sternenhimmel, geschmückt mit einem üppigem Vollmond. Begleitet wurde dieser laue Abend mit einem Ensemble von einzigartigen Musikerinnen und einer magischen Sommernachts Stimmung.

Es ruft nach einer Wiederholung!

Die Boygroup aus dem Most4tel – überzeugt mit Joshs unvergleichlicher Stimme & ihrer minimalistisch, klassischen Instrumentalbesetzung: Gitarre, Bass & Schlagzeug. Einflüsse aus Rock/Pop/Funk/Reggae und Soul bringen Abwechslung auf die Bühne und erfrischen ihre Zuhörerinnen mit tanzbaren Rhythmen und funkigen Basslinien. Das Trio spielt eine “gsunde Mischung” ihrer eigenen Songs “Die Freundschaft untereinander und ihre Leidenschaft zur Musik kann man bei Live Konzerten spüren. In ihren Songs werden Probleme des täglichen Lebens (Migration, Gerechtigkeit,…) politisch und sozialkritisch thematisiert. Aber auch ihre Positivität dem Leben und der Liebe gegenüber wird besungen und beschallt.

KessKess singen über die Licht- und Schattenseiten von Leben und Liebe, weit weg von Aufschneiderei. KessKess zeigen Gefühl in Musik und Text, und finden immer die Balance zwischen Frohsinn und Schwermut. Gepaart mit wohlüberlegten, eingängigen Melodien ergibt das Musik, die sich hören lassen darf.


Mostbradlmusi das sind: eine Geige, eine Harfe, die Steirische Harmonika und eine Bassgeige. Die Musik liegt uns am Herzen, in den Adern, im Blut und den Seiten & Tasten. Wir spielen umverstärkt, echte, fetzige Volksmusik, die das Gemüt erfreut und zum Tanz verführt. Es erwartet Euch ein facettenreiches Hörerlebnis mit spritzigen Polkas, saftigen Jodlern, schmalzigen Walzern , pfiffigen Landsern und pfeffrigen Gstanzln.

Matt & Matt sind zwei musikalische „boys“. Aus dem Süden Englands kommend, bringen Sie Ihre Liebe zum Bass mit ins Ösi Land. They luv da bass! Ihre unique Interpretation der Lieder und Ihr Talent, lässt Sie auf der Bühne keineswegs so alt aussehen… wie die beiden von sich behaupten zu sein… dennoch meinen Sie dass Ihr Talent beim alten geblieben ist und freuen sich die Besucher mit ihren vintage sounds zum Tanzen zu bringen.